Get Ackerlandschaften: Nachhaltigkeit und Naturschutz auf PDF

By Ulrich Hampicke, Birgit Literski, Wendelin Wichtmann

ISBN-10: 3540241949

ISBN-13: 9783540241942

ISBN-10: 3540274790

ISBN-13: 9783540274797

In weiten Gebieten Mitteleuropas ist Ackerbau auf ertragsschwachen Standorten nur mit ?ffentlicher F?rderung kostendeckend. Diese ist f?r die n?here Zukunft gesichert, langfristig aber ungewiss. Eine gro?fl?chige Aufgabe des Ackerbaus w?re aus zahlreichen Gr?nden problematisch. Ausgehend von einer historischen Betrachtung untersucht dieses Buch Perspektiven eines extensiven, multifunktionellen Ackerbaus, der Naturschutz und Erholungseignung in sein Zielb?ndel integriert. Anbautechnik, Fruchtfolgen sowie Wirkungen auf Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und Artenvielfalt werden vorgestellt. Detailliert ermittelt werden sodann die gesellschaftlichen Kosten dieses Landnutzungssystems, die sich im Vergleich mit anderen als gering erweisen. Der Erholungswert wird mittels Zahlungsbereitschaftsanalysen erhoben. Die Gegen?berstellung von Kosten und Nutzen, die Akzeptanz von Seiten der Landwirtschaft sowie weitere wichtige Aspekte sprechen daf?r, dem extensiven Ackerbau einen Platz im Spektrum k?nftiger Landnutzungen einzur?umen.

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Dem auf Ackerland zu betreibenden Futterbau kam auch in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR eine hohe Bedeutung zu (vgl. HANDBUCH DES GENOSSENSCHAFTSBAUERN 1959). In der DDR wurden ca. 000 ha mit Ackerzahlen unter 16) bewirtschaftet (RÜBENSAM 1958). Der Fruchtfolge wurde besonderer Wert zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit beigemessen. Für leichteste Sandböden in brandenburgischen Heidegebieten wurde beispielsweise eine 5-feldrige Fruchtfolge (1. Kartoffeln, halbe Stallmistgabe, 2.

Angustifolius (Bild 6-6) mit nierenförmigen, gesprenkelten Samen und einem TKG von 140 bis 180 g sowie die ab 1870 zur Gründüngung eingesetzte weiße L. albus mit eckigen, blassgelben Samen und einem TKG von 350 bis 400 g. Die Nährstoffansprüche nehmen in der genannten Reihenfolge zu, weshalb L. albus für Sandböden weniger geeignet ist. Alle Arten besitzen ein hohes Nährstoffaufschlussvermögen und können symbiontisch Luftstickstoff binden. Lupinen stellen geringe Vorfruchtansprüche, besitzen aber einen sehr hohen Vorfruchtwert; eine bewährte Fruchtfolge auf leichten Standorten ist Kartoffel-Roggen-Lupine-Roggen.

Zahlreiche, hier nicht weiter berücksichtigte Florenwerke geben sehr detailliert Auskunft über das Auftreten der Ackerwildpflanzen. Das neophytische Grannen-Ruchgras (Anthoxanthum aristatum) trat in Mecklenburg erst um 1930 häufiger auf und wurde von SIMON (1960) zusammen mit Windhalm als lästiges Unkraut für Winterroggen genannt. Neben den Unkräutern treten konkurrenzschwächere, standorttypische Ackerbegleitpflanzen auf, die wirtschaftlich kaum bedeutsam sind und insbesondere in den letzten Jahrzehnten deutliche Rückgänge aufwiesen.

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Ackerlandschaften: Nachhaltigkeit und Naturschutz auf ertragsschwachen Standorten by Ulrich Hampicke, Birgit Literski, Wendelin Wichtmann


by Christopher
4.2

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